Sonntag, 6. August 2017

Eiskurs - Wildspitze

Tourdaten
Datum Länge Aufstieg Abstieg Dauer Link
13.07.2017 17,5 km 1.440 m 1.440 m ca 11:30 h Wildspitze

Route über Taschachferner
Aufstieg im Nebel
Für den Donnerstag war laut Wetterbericht das beste Wetter der gesamten Eiskurs-Woche zu erwarten und damit stand der Termin für die geplante Besteigung der Wildspitze schon Tage vorher fest. Früh aufstehen lautete damit die Devise für diesen Morgen. Die Rucksäcke wurden bereits am Vorabend gepackt und nachts um 03:45 Uhr klingelte der Wecker. Punkt 04:00 Uhr trifft man sich zum Frühstück. Da außer uns noch weitere Gruppen die Wildspitze in Angriff nehmen wollen, ist für uns sogar um diese Uhrzeit das Frühstücksbuffet vorbereitet worden. Gut gestärkt machen wie uns also um 04:45 Uhr, im Schein unserer Kopflampen, auf den weg in Richtung Gletscher. Diesen Weg sind wir in den vorangegangenen Tagen, im Rahmen der Eisausbildung, bereits zwei mal gegangen und so birgt er auch im Dunkeln keinerlei Überraschungen. Gegen 05:30 Uhr erreichen wir den Gletscher und ziehen die Steigeisen an. Der gesamte Weg zur Wildspitze führt uns ab hier über den Taschachferner. Noch ist es allerdings nicht nötig, sich zu einer Seilschaft einzubinden, da der Gletscher hier im unteren Bereich blank ist und so alle Spalten sichtbar sind. Die Kopflampen werden nun auch nicht mehr benötigt, da es langsam zu dämmern beginnt. Allerdings ist die Sicht noch nicht gut, da der Ferner noch komplett im Nebel hängt.

Als Seilschaft über den Gletscher
Letzter Aufschwung Richtung Gipfel
Nach weiteren rund 1:30 Stunden auf dem Gletscher erreichen wie in ca. 3.000 m Höhe den Bereich, in welchem nun Firn das Eis bedeckt. Ab jetzt sind nicht mehr alle Gletscherspalten einfach sichtbar und so binden wir uns nun zu einer Seilschaft zusammen und packen die Eispickel aus, welche wir ab jetzt nutzen werden
Auch wenn unser Weg in Richtung Wildspitze ausschließlich über den Taschachferner führt, führt uns dieser Weg nicht geradewegs in Richtung Gipfel. Um die Bereiche der meisten und größten Spalten zu meiden, suchen wir uns stets den Weg der geringsten Steigung über den Gletscher und dieser Weg führt uns in einer Rechtskurve in Richtung Süden. Links oberhalb unseres Weges liegt ein Bereich größerer Séracs, weshalb die Spur, der wir hier folgen, möglichst weit rechts angelegt wurde. Über ein paar kleinere Spalten führt der Weg hier allerdings trotzdem und so sinkt man hin und wieder mit einem Bein etwas tiefer ein. Meist sind die Firnbrücken, zu dieser frühen Stunde, noch recht stabil und wir kommen gut voran. Nach weiteren 90 Minuten und etwa 350 Metern Steigung biegen wir links ab und gehen nun in östlicher Richtung genau auf die Wildspitze zu. Die Sicht ist jedoch weiterhin ziemlich schlecht, so dass wir den Gipfel nur von Zeit zu Zeit kurz sehen können, meist sind wir weiterhin von Nebel umhüllt.
Kurz nach 09:00 Uhr erreichen wir schließlich den letzten steilen Gletscheraufschwung. Auf fast 3.500 m eine letzte "Hürde", bevor es über einen felsigen Grat hinauf zum Gipfel geht. Diese Stelle erreichen wir dann um kurz nach 10:00 Uhr und machen eine kurze Verschnaufpause.

Wildspitze Südgipfel
Südwestgrat zum Gipfel
Auch wenn die letzten 120 m des Anstieges bis zum Gipfel über einen felsigen Grat führen, lassen wir die Steigeisen angelegt. Auf dem gefrorenen Untergrund bieten diese einen besseren Halt und auch auf größeren Felsblöcken lässt es sich damit doch noch recht gut gehen. Etwa 35 Minuten benötigen wir für den Aufstieg über den Südwestgrat, so dass wir um kurz vor 11:00 Uhr auf dem Südgipfel der Wildspitze stehen. Das Wetter hat sich inzwischen ein wenig gebessert und hin und wieder kommt sogar die Sonne durch. Aufgrund der vielen Wolken ist jedoch keine Fernsicht gegeben.
Nach rund 15 Minuten am Gipfel steigen wir wieder zum Sattel unterhalb des Gipfels ab, wo wir die erste größere Pause einlegen und unsere mitgebrachten Pausenbrote verzehren und uns anschließend auf den Abstieg vorbereiten. Dieser erfolgt auf identischem Weg wie der Aufstieg, so dass wir auf dem Gletscher denselben Spuren folgen können, welche wir bereits während des Aufstiegs genutzt haben.

Ausblick von der Wildspitze (3.770 m)

Spaltenbergung vor dem Brochkogel
Gletscherspalte Taschachferner
Als wir uns um 12:00 Uhr auf den Rückweg machen, ist es inzwischen fast durchgehend sonnig, so dass wir die Jacken ausgezogen lassen können. Allerdings wird durch die steigenden Temperaturen nun auch der Firn immer weicher. Dies macht einerseits das Gehen anstrengender, andererseits steigt auch das Risiko, in eine Gletscherspalte einzusinken.
Wir steigen also zügig ab und lassen den letzten Aufschwung, welcher uns am Vormittag noch einiges an Kraft gekostet hat, zügig hinter uns. Der Brochkogel, welcher südlich unseres Weges liegt, macht nun seinem Namen alle Ehre, denn alle paar Minuten brechen Felsbrocken aus dessen Flanke, welche deutlich hörbar die Flanken herabfallen und schließlich unterhalb auf dem Gletscher landen. Dies jedoch in sicherer Entfernung unseres Weges.
Als wir nach etwa einer Stunde des Abstieges an einer großen Gletscherspalte vorbeikommen, legen wir noch einmal eine Pause ein, um im realistischen Umfeld die Spaltenbergung im Mannschaftszug zu üben. Nacheinander werden also zwei Mitglieder der Seilschaft in die Spalte hinabgelassen und dann durch die restlichen Mitglieder wieder herausgezogen. Anschließend geht es dann weiter bergab. Der Firn ist nun merklich tiefer, als beim Aufstieg, und immer wieder sinken Mitglieder unserer Gruppe bis zur Hüfte ein, ohne aber jemals komplett in einer Spalte zu verschwinden. Gegen 14:20 Uhr erreichen wir schließlich wieder den blanken Bereich des Gletschers und lösen uns aus der Seilschaft. Die Steigeisen lassen wir aber noch an, bis wir, noch einmal eine Stunde später, den Gletscher wieder verlassen. Um 16:15 erreichen wir schließlich wieder das Taschachhaus.

Freitag, 4. August 2017

Wildspitze

Wildspitze
Höhe 3770 m
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Ötztaler Alpen, Weißkamm
Dominanz 48,5 km (Ortler)
Schartenhöhe 2263 m (Reschenpass)
Besteigung
Datum Donnerstag, 13.07.2017
Ausgangspunkt Taschachhaus, 2434 m
Route über Taschachferner
Steigung ca. 1440 m
Dauer ca. 6:00 h
Tour ca. 17,3 km, ca. 1440 hm

Samstag, 22. Juli 2017

Eiskurs - Nördliche Sexegertenspitze

Tourdaten
Datum Länge Aufstieg Abstieg Dauer Link
11.07.2017 9,3 km 970 m 970 m ca 7:30 h Nördl. Sexegertenspitze

Klettersteig
Nördl. Sexegertenspitze
Im Rahmen eines Eiskurses geht es zu einer ersten Probetour auf die nördliche der Sexegertenspitzen. Da einer der Teilnehmer mit Migräne nur eine Stunde geschlafen hat, brechen wir um kurz nach 07:00 Uhr morgens nur zu sechst am Taschachhaus auf. Von der Hütte aus geht es zunächst in südwestlicher Richtung hinab ins Tal des Sexegernetbaches und dann am Bach entlang bergauf. Gegen 8:15 Uhr erreichen wir schließlich das ehemalige Gletschertor des Sexegertenferners. Noch vor wenigen Jahren musste man hier auf den Gletscher wechseln und anschließend über diesen aufsteigen. Ein Rest von Eis ist hier zwar noch vorhanden, dieses hat aber keinerlei Verbindung mehr zum Gletscher und ist nun dabei abzuschmelzen. An einem steilen Stück Fels, welches zuvor vom Gletscher überflossen wurde, wurde nun ein kurzer Klettersteig eingerichtet, über welchen man nun hinauf an den Rand des Sexegertenferners gelangt. Dort angelangt, werden die Steigeisen angelegt und die Eispickel ausgepackt, es geht auf den Gletscher.

Querung in Richtung Gipfel
Gletscher mit nachfolgender Seilschaft,
Wildspitze im Hintergrund
Da der erste Teil des Gletschers noch komplett blank (und auch spaltenfrei) ist, legen wir die ersten Meter ohne Seil zurück. Bevor es dann aber in den ersten steilen Aufschwung in südlicher Richtung geht, binden wir uns zu einer 6er-Seilschaft zusammen. Zunächst geht es auch noch über Schotter und Felsbrücken, welche hier den Gletscher bedecken, aber sobald der Anstieg steiler wird, beginnt auch der Firn bedeckte Teil des Sexegertenferners. Soweit möglich, steigen wir nun in direkter Linie bergauf, müssen aber auf etwa 3.000 m  Höhe einige größere Gletscherspalten umgehen. Hin und wieder sinkt man auch mit einem Bein etwas tiefer ein, jedoch nie so stark, dass man sich nicht selbst wieder befreien könnte. Nachdem wir diesen Aufschwung bewältigt haben, biegen wir nach Westen ab und queren den Ferner flach in Richtung nödlicher Sexegertenspitze. Nach etwa einem halben Kilometer wird das Gelände dann wieder steiler. Wir steigen nun hinauf zum Sattel zwischen den beiden Sexegertenspitzen. Auch gibt es hier wieder vereinzelt verdeckte Spalten, welche allerdings keine größeren Probleme bereiten. Gegen 10:50 Uhr erreichen wir schließlich den felsigen Sattel und entledigen uns der Steigeisen, bevor wir die 60 Höhenmeter zum Gipfel in Angriff nehmen. Diesen erreichen wir 20 Minuten später. Der gesamte Aufstieg hat damit etwas über vier Stunden gedauert.

Gepatschferner

Gletscherspalte
Bachüberquerung
Auf dem Gipfel wird die erste wirkliche Rast eingelegt und das von der Hütte mitgebrachte Brot gegessen. Trotz einiger Wolken ist der Blick auf die umliegenden Berge gut und wir können auch schon einmal einen Blick zur östlich gelegenen Wildspitze richten, welche zwei Tage später unser Ziel sein soll. Im Westen können wir den großen Gepatschferner sehen, welcher mit den angrenzenden Gletschern die größte Gletscherfläche Österreichs bildet.
Nach etwa einer halben Stunde brechen wir wieder auf und machen uns an den Abstieg. Zunächst geht es kurz zurück zum Sattel, wo wir unsere zurückgelassenen Steigeisen wieder anlegen. Bei dem guten Wetter wird der Schnee immer weicher und somit steigt auch die Gefahr, dass Schneebrücken über Spalten nicht mehr halten und man in diese einbricht. Im ersten Steilstück sinken Einige von uns auch stellenweise bis zur Hüfte ein. Meistens ist der Weg jedoch kein Problem und wir orientieren uns beim Abstieg an den Spuren, welchen wir bereits im Aufstieg gefolgt sind. So werden die größeren Spalten auch wieder auf dem selben Weg umgangen und nach etwa 80 Minuten erreichen wir wieder den unteren, blanken Teil des Gletschers und verlassen diesen an der selben Stelle wie beim Aufstieg. Nachdem Steigeisen und sonstige Eisausrüstung verstaut sind, geht es wieder in Richtung Klettersteig. Auf diesem Weg zeigt sich ein weiteres "Problem", welches beim Bergwandern auftreten kann: Durch die tagsüber steigenden Temperaturen ist ein Abfluss des Gletschers, welcher am morgen einfach durchgangen werden konnte, deutlich breiter geworden. Der Bach wird schließlich, unterstützt durch ein herübergeworfenes Seil, übersprungen. Anschließend geht es wieder durch den Klettersteig hinab und das Tal abwärts zurück zum Taschachhaus.


Donnerstag, 20. Juli 2017

Nördliche Sexegertenspitze

Nördliche Sexegertenspitze
Höhe 3348 m
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Ötztaler Alpen, Weißkamm
Dominanz 300 m (Südl. Sexegertenspitze)
Schartenhöhe 50 m
Besteigung
Datum Dienstag, 11.07.2017
Ausgangspunkt Taschachhaus, 2434 m
Route über Sexegertenferner
Steigung ca. 940 m
Dauer ca. 4:40 h
Tour ca. 9,3 km, ca. 970 hm

Mittwoch, 18. Mai 2016

Kollegenwandern Haldensee 2014 - Tag 1

Tourdaten
Datum Länge Aufstieg Abstieg Dauer Link
14.06.2014 17,2 km 1.220 m 1.220 m ca 7:00 h Haldensee - Tag 1

Aufstieg Füssener Jöchle
Zur zweiten Kollegenwanderung stand noch immer der Aggenstein aus, welchen wir bereits im Jahr 2013 besteigen wollten, wozu es damals jedoch nicht gekommen war. Somit war für das folgende Jahr schon klar, dass wir wieder zum Aggenstein zurückkehren. Um nicht noch einmal den selben Weg zu laufen, starten wir dieses Mal von der österreichischen Seite aus. Wir übernachten in Haldensee im Tannheimer Tal und brechen direkt von unserer Unterkunft aus auf. Zunächst geht es in Richtung zum Füssener Jöchle. Der Weg führt anfangs noch durch den Wald, bevor wir, wenig malerisch, auf einer Skipiste steil zur Bergstation des Liftes aufsteigen. Gegen halb zehn haben wir den ersten Anstieg geschafft.

Blick Richtung Aggenstein
Aufstieg zum Gipfel
Anschließend geht es unterhalb der Sebenspitze und des Brentenjochs entlang in Richtung Bad Kissinger Hütte. Diese liegt südlich unterhalb des Gipfels des Aggenstein. Bei unserer Querung geht es wieder ein ganzes Stück bergab, bevor wir dann leicht ansteigend zur Hütte kommen. An der Hütte angekommen gönnen wir uns allerdings keine Pause, sondern steigen direkt weiter auf in Richtung Gipfel. Knapp unterhalb des Gipfels sind hier ein paar Stellen mit Drahtseilen versichert, welche aber unproblematisch zu meistern sind. Die Aussicht vom Gipfel präsentiert sich leider als sehr eingeschränkt. Meistens sitzen wir innerhalb von Wolken, nur hin und wieder können wir in die ein oder andere Richtung ins Tal blicken, wenn sich ein kurzes Wolkenloch ergibt. Auf dem Abstieg machen wir schließlich noch kurz Pause in der Bad Kissinger Hütte. Anschließend nehmen wir dann nicht den Weg, den wir zuvor gekommen sind, sondern steigen vom Aggenstein direkt süwestlich ins Tal ab. Über Grän geht es dann schließlich wieder zurück nach Haldensee zu unserer Unterkunft.

Montag, 16. Mai 2016

Aggenstein

Aggenstein
Höhe 1986 m
Lage Bayern, Deutschland / Tirol, Österreich
Gebirge Tannheimer Berge, Allgäuer Alpen
Dominanz 1,8 km (Brentenjoch)
Schartenhöhe 266 m (Scharte zum Brentenjoch)
Gestein Hauptdolomit
Besteigung
Datum Samstag, 14.06.2014
Ausgangspunkt Grän, 1138 m
Route via Füssener Jöchle
Steigung ca. 1310 m
Dauer ca. 4:00 h
Tour ca. 17,2 km, ca. 1220 hm


Mittwoch, 6. April 2016

Rätikon 2014 Tag 3 - von der Totalphütte nach Brand

Tourdaten
Datum Länge Aufstieg Abstieg Dauer Link
26.08.2014 5,6 km 40 m 850 m ca 2:10 h Rätikon - Tag 3

Tour Tag 3
Hubschrauber an der Totalphütte
Vor Beginn unserer Tour hatten wir auch für den dritten Tag eine längere Route geplant. Der Plan war, zum Lünersee abzusteigen, diesen im Osten zu umrunden und von dort weiter nach Norden in Richtung Zimba zu gehen. Durch das Zimbajoch wollten wir dann, nördlich von Brand, ins Brandnertal absteigen. Das Wetter ist allerdings wieder deutlich schlechter geworden und schon zum Frühstück regnet es. Die lange Tour streichen wir also und planen stattdessen, direkt ins Tal abzusteigen. Aufgrund der gekürzten Tour haben wir nun allerdings viel Zeit und warten zunächst ab, ob das Wetter vielleicht noch ein wenig besser wird. Währenddessen können wir den Hubschraubern zusehen, welche im Minutentakt die Hütte erreichen. Diese wird aktuell renoviert und die Hubschrauber bringen Baumaterialien hinauf. Nachdem keine weiteren Hubschrauber mehr ankommen und auch der Regen aufgehört hat, ist es bereits 8:45 Uhr. Wir machen uns also an den Abstieg.

Lünersee
"Böser Tritt" hinab ins Brandner Tal
Von der Totalphütte geht es sofort etwa 400 m durch mäßig steiles Gelände hinab zum Lünersee. Dieser war ehemals der größte natürliche See in den Ostalpen. Seitdem er durch eine zusätzliche Staumauer zu einem Stausee gemacht wurde, hat er diesen Titel allerdings eingebüßt. Am Ufer des Sees angekommen, führt uns unser Weg entlang der Westseite in Richtung Norden zur Staumauer. Bis wir auf der Staumauer ein wenig die Aussicht genossen haben, fängt es allerdings auch wieder stärker an zu regnen und wir flüchten uns in den Gastraum der Douglasshütte. Diese liegt direkt an der Staumauer und gleichzeitig auch an der Bergstation einer Seilbahn, welche aus dem Brandnertal hinaufführt. Hier warten wir also den stärksten Regen ab, essen unsere letzten Vesperbrote und trinken jeder ein heißes Getränk. Als der Regen etwa eine halbe Stunde später etwas nachlässt, brechen wir wieder auf. Über den "Bösen Tritt" geht es im Nieselregen steil und felsig hinab ins Brandnertal. Wieder sind etwa 400 m Abstieg zu absolvieren, was wir in etwa 35 Minuten hinter uns bringen. An der Talstation der Seilbahn angekommen, gehen wir allerdings nicht mehr zu Fuß weiter nach Brand. Bei dem miesen Wetter warten wir lieber im Trockenen ab, bis der nächste Bus die Seilbahn erreicht und fahren mit diesem dann zurück zum Parkplatz und unserem Auto. Deutlich früher als ursprünglich geplant geht es also zurück in Richtung Heimat.